Über mich

Beim Segeln abends in der Taverne

Ich bin Silvia Gunsilius (Industriefachwirtin IHK) und habe weit mehr als 20 Jahre Berufserfahrung, zunächst in der Auftragsabwicklung/Vertrieb Deutschland, später im Vertrieb/Export, hauptsächlich im Maschinenbau, aber auch im Bereich health care und im Getränkehandel.

Weil ich mich weiterentwickeln wollte habe ich zwei mehrjährige Weiterbildungen gemacht, die mich an meine Grenzen und auch darüber hinaus gebracht haben. Die Zeit war kritisch, doch aufgeben für mich keine Option.  Damals bin ich jedoch wohl selbst nur ganz knapp an einem Burnout vorbei geschrammt, weswegen das auch heute noch ein Thema für mich ist. 

Im Januar 2010 hab ich mein eigenes Unternehmen gegründet. Ursprünglich wollte ich mich auf die Themen Motivation der Mitarbeiter, also auf das Mentaltraining und die Persönlichkeitsentwicklung konzentrieren, denn das hat mich von Anfang an fasziniert.

Durch mein eigenes chronisches Leiden, die Migräne, hatte ich auf Empfehlung meines Hausarztes jedoch auch schon vor langer Zeit verschiedene Entspannungsmethoden gelernt und da lag es nahe, auch diese Themen mit in mein Angebot anzubieten. Zumal mir bald nach der Gründung klar wurde, dass meine Angebote zusammen genommen einem roten Faden folgten. So ist nach der Teilnahme an verschiedenen Weiterbildungen von Stressmanagement und Burnout- Prävention die Idee zum Gesamtkonzept, der Gesundheitsförderung, geboren. 

Denn während meiner langjährigen Berufspraxis im Angestelltenverhältnis hab ich gesehen, wie selbst die belastbarsten Mitarbeiter unter den vielfältigen und sich ständig verändernden Anforderungen krank geworden sind und wie wichtig ausgleichende Maßnahmen sind, die jeder für sich und mit überschaubarem Aufwand umsetzen kann, um gesund zu bleiben. 

Heute und während Corona wird die Betriebliche Gesundheitsförderung immer wichtiger, da viele Mitarbeiter mit neuen Gegebenheiten wie Beschränkungen im Alltag, homeoffice, Kinderbetreuung usw. konfrontiert sind,  die Belastung und die Gefahr der psychischen Erkrankungen drastisch gestiegen ist. Der Bedarf an entsprechenden Therapeuten ist groß und kann schon jetzt nicht mehr gedeckt werden. Diese Problematik wird sich leider in Zukunft noch weiter verschärfen, so dass betroffenen Mitarbeitern, die zum Beispiel unter einem Erschöpfungssyndrom oder gar Burnout leiden unter Umständen nicht rechtzeitig ein Therapieplatz zur Verfügung steht und nicht nur eine längerfristige, sondern auch eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit eintreten könnte.

Daher sehe ich meine Aufgabe daher heute  im Präventionsbereich wichtiger denn je und helfe Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen sowie Führungskräften besser mit Belastungen umzugehen, um gesund und  leistungsfähig zu bleiben und resilienter und krisenfest zu werden.